Realisierungswettbewerb
Erweiterung der Kunsthalle Bremen


Offener Wettbewerb; März 2006
Zusammen mit Mario Friedrich

Das räumliche Kontinuum des englischen Landschaftsparks muss erhalten bleiben! Dies erreicht die Kunsthallenerweiterung durch separate Baukörper sowie durch einen in den Park hinein durchlaufenden, einheitlichen Bodenbelag. Dieser Steinteppich führt die Passanten über einen Skulpturenhof ins Museum und betont die Durchlässigkeit. Vom Skulpturenhof aus verbindet eine Glasfuge als zentrale Erschließung als Ein- bzw. Ausgang die beiden neuen Baukörper. Alle Ebenen einschließlich der Ausstellungsflächen sind von hier zugänglich.

Die oberirdisch freistehenden neuen Gebäude sind nur in den beiden Ausstellungseben durch Glasstege mit dem Altbau verbunden. Der solitäre Charakter der bestehenden Kunsthalle sowie der Neubauten wird damit verstärkt. In den Glasstegen erleben die Museumsbesucher den Übergang von Alt und Neu und die Beziehung zum Park als Kontrast zum Blick auf die Kunst. Die Formfindung der Volumen basiert auf der orthogonalen Ausrichtung der Häuser an der Kulturmeile sowie dem charakteristischen Verlauf der Wallanlagen.
Wettbewerb Kunsthalle Bremen
Wettbewerb Kunsthalle Bremen
Wettbewerb Kunsthalle Bremen