Realisierungswettbewerb
Erweiterung Stickereimuseum Plauen

Geladener Wettbewerb; Mai/Juni 2007;
4. Rang (engere Wahl)
Zusammen mit Mario Friedrich

Das Museum für Stickerei liegt am Rand des historischen Kerns der Plauener Altstadt. Einerseits soll ein neuer Baukörper ein Symbol für die Zukunft sein. Andererseits muss er sich in den wertvollen Bestand einfügen.

Das Erdgeschoss ist komplett verglast und gibt den Blick auf Exponate frei. Projektionen im Innenraum verweisen auf geschichtliche Aspekte und aktuelle Veranstaltungen. Der gesamte Baukörper ist ab dem Obergeschoss in eine Metallstruktur eingehüllt. Das Grundmuster der Fassade mit den „eingestickten” Öffnungen bildet den inhaltlichen Bezug zum Museum. Die äußere Hülle zitiert das Produkt, mit dem die Region weltbekannt wurde und das heute wichtiger Identifikationsfaktor ist.

Die oberen Geschosse bleiben prinzipiell geschlossen. Gezielte Öffnungen, die Ausblicke u.a. in die weite (Stadt-)Landschaft freigeben oder Ladeluken, durch welche Exponate in jede Ebene transportiert werden können, bereichern die Fassade.